Ein Hund aus dem Tierheim

Wer sich ein Haustier anschaffen möchte, sollte doch einmal über ein Tier aus dem Tierheim nachdenken. Denn gerade in diesen Heimen warten viele Tiere auf ein neues zu Hause. Sie sind aus den unterschiedlichsten Gründen dort untergebracht worden. Bei manchen sind die Besitzer verstorben oder können sich nicht mehr um das Tier kümmern, da sie pflegebedürftig geworden sind.  Leider sind aber auch Tiere im Tierheim untergebracht, die aus einer schlechten Haltung genommen wurden. Für diese Tiere ist das Heim die letzte Rettung, denn hier erhalten sie regelmäßig ihr Futter und Wasser und bekommen noch die eine oder andere Streicheleinheit. Sie müssen sich auch erst wieder an einen geregelten Umgang mit Menschen und allem, was dazu gehört gewöhnen, hier wird sehr viel Liebe und Geduld vom neuen Besitzer gefordert.

In einem Tierheim werden die Tiere mit allem versorgt, was sie zum Leben benötigen, sei es nun die regelmäßige und ausreichende Fütterung oder die medizinische Versorgung durch einen Tierarzt. Auch erhalten sie hier ihren regelmäßigen Auslauf, doch das allein ist nicht ausreichend, um einem Tier ein glückliches Dasein zu bieten. Der Familienanschluss kann nicht ersetzt werden, denn die sozialen Kontakte sind für jedes Tier wichtig.

Wer sich einen Hund aus dem Tierheim holen will, sollte im Vorfeld einige Aspekte nicht außer Acht lassen. Zuerst einmal muss man einen Platz zum Schlafen und zum Füttern auswählen, dieser Platz sollte nicht alle paar Tage an einer anderen Stelle sein, denn ein Hund braucht seine festen Regeln. Weiterhin sollte man sich in den ersten Wochen besonders um das Tier kümmern können, das heißt, man sollte genügend Zeit zur Verfügung haben, damit sich das neue Familienmitglied eingewöhnen kann. Es muss sich schließlich an sein neues zu Hause erst einmal gewöhnen, genauso wie an seine neuen Bezugspersonen. Manche Hunde aus dem Tierheim werden vielleicht eine längere Zeit brauchen, um sich in die neue Familie einzufügen, diese Zeit sollte man ihnen auch gewähren. In den meisten Fällen weiß man nicht, aus welchen Verhältnissen der Hund kommt, wurde er in seinem früheren zu Hause gut behandelt und verwöhnt oder wurde er von den damaligen Besitzern vernachlässigt bzw. gequält.

In den Tierheimen warten auch viele ältere Hunde auf einen neuen Besitzer, manche von ihnen leiden unter verschiedenen Krankheiten. Doch hierfür übernehmen einige Tierheime auch die Kosten für die Medikamente, Hauptsache die Hunde bekommen ein gutes zu Hause und werden ordentlich versorgt, dafür ist das Heim dann auch bereit, den Kostenfaktor für die Gesundheit des Tieres zu übernehmen.

So manch ein Hundebesitzer versucht, es seinem Tier so gemütlich und schön zu machen, wie es eben nur geht. Hierfür bietet der Handel spezielle Wasserbetten für Hunde an, diese eignen sich besonders gut bei Rückenproblemen des Hundes. Doch ein Körbchen oder eine Decke, worauf der Hund sich legen kann, sind völlig ausreichend.

Natürlich sollte man auch auf das richtige Futter achten, denn ein älterer Hund benötigt eine andere Sorte von Futter als ein junger Hund. Hierauf sollte ganz besondere Obacht gegeben werden, denn die älteren Hunde sind doch schon etwas ruhiger und verbrennen nicht mehr so viele Kalorien und das wiederum kann dann sehr schnell zu einer Überfütterung führen. Dadurch können sie zu Übergewicht neigen und das ist für kein Tier gesund. Hierbei werden die Knochen durch das Gewicht zu stark belastet und es kann noch zu weiteren Krankheiten führen. Ebenfalls sollte man nicht zu viele Leckerchen nebenbei geben, denn dies kann genauso zu Übergewicht führen.

Auf jeden Fall lohnt es sich, einem Hund aus dem Tierheim, ein neues zu Hause zu bieten, man wird bei der richtigen Pflege und Fürsorge gegenüber dem Hund, viel Liebe zurück bekommen. Ein Hund merkt, wer es mit ihm gut meint und wer nicht, denn Hunde sind intelligente Tiere.