Eine neue Grillsaison steht vor der Türe
Die dunkelste Zeit im Jahr ist vorüber und schon zwitschern die ersten Vögel bereits wieder in der noch kalten frühlingshaften Luft. Nun dauert es nicht mehr lange, und überall in Deutschland oder auch im Ausland werden allerorts die Grills aus ihrem langen Winterschlaf geweckt. Der Staub des vergangenen Jahrs wird entfernt, oft zeigt sich dann, dass ein neuer Grill her muss. Und nun ist guter Rat teuer. Soll es ein Holzkohlegrill sein oder lieber ein Gas- oder gar Elektrogrill?
Und in jedem Jahr entflammt aufs Neue die Diskussion, welche Art von Grill denn nun die beste sei. Der Grill, wie wir ihn heute kennen, ist längst ein Gegenstand, der von Lebensqualität zeugt, von Genießertum und Gemütlichkeit an einem warmen Sommerabend. Als der Mensch noch keinen elektrischen Strom kannte bzw. der elektrische Herd noch nicht erfunden war, verwendete er zum Heizen und Kochen Feuer, das mit Holz, Holzkohle oder Steinkohle befeuert wurde. Je nachdem, in welcher Region sich der Mensch befand, war er dazu gezwungen, aus dem Dung der Tiere Brennstoffe zu gewinnen. Auch die ersten Herde, die im häuslichen Umfeld verwendet wurden, benötigten Holz oder Kohle zur Befeuerung.
Ein Grill, er steht für Gemütlichkeit, für Geselligkeit und ein Stück für die Naturverbundenheit. Es ist eine Herausforderung, einen Grill, der mit Holz oder mit Grillkohle betrieben wird, richtig zum Brennen zu bringen. Doch damit nicht genug. Abhängig vom Wetter „zieht“ ein Grill, bei Tiefdruck hat der Grillmeister oft seine liebe Mühe, das Feuer und die benötigte Glut auf die richtige Temperatur zu bringen.
Der Gasgrill hingegen hat für viele entscheidende Vorteile. Die Vorlaufzeit, die man beim Holzkohlegrillen benötigt, bis der Grill die richtige Temperatur hat, entfällt. Es wird einfach die Gasflasche an den Grill angeschlossen und nach nur wenigen Minuten kann es losgehen. Allerdings fehlt im Vergleich zum Holzkohlegrill das unvergleichliche Aroma, das sich beim Grillen über der Glut aus Kohle, entwickelt. Auch die gesundheitlichen Aspekte sollte man bei dem Vergleich von Holzkohle- und Gasgrill nicht außer Acht lassen. In der Regel ist das Grillgut, zumindest soweit es Fleisch, Geflügel und Fisch betrifft, in der einen oder anderen Form mariniert. Wird das Fleisch oder der Fisch nun auf den heißen Grill gelegt, tropfen Fett und Bratensaft in die Glut. Durch das Aufflammen und den Verbrennungsvorgang entstehen in der Hitze Stoffe, die laut wissenschaftlichen Studien krebserregend sein können. Ein guter Gasgrill hingegen fängt die Flüssigkeiten, die während des Grillens herabtropfen können, auf, und leitet es an den Heizelementen vorbei. Auf diese Weise ist es nicht möglich, dass das Fett aufflammt oder die gesundheitsschädlichen Stoffe entstehen können. Auch die Entwicklung von Rauch und Geruch, wie er mit dem Holzkohlegrillen einhergeht, wird so vermieden.
Aber ganz gleich, für welche Art von Grill man sich beim Kauf entscheidet, wichtig ist, dass der Grill stabil und solide gebaut ist und einen festen Stand hat.
